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Es gibt Untersuchungen darüber, wie Farbtöne auf den Betrachter wirken, je nachdem wie hell, dunkel, satt, kalt oder warm sie sind.

 

1. Helle Farben

  • Sie vermitteln einen Eindruck von Weite, von viel Raum oder auch von Leere. Sie wirken stimmungsaufhellend und belebend.
  • Helle Farben treten in den Hintergrund. Deshalb eignen sie sich auch besonders gut als Hintergrundfarben für Texte und Bilder.

2. Dunkle Farben

  • Dunkle Farben vermitteln Schwere. Sie wirken düster, bedrückend und einengend, können aber auch Geborgenheit vermitteln.
  • Dunkle Farben heben sich hervor. Deshalb ist dunkle Schrift auf hellem Grund besonders gut lesbar.

3. Reine, gesättigte Farbtöne

  • Gesättigte Farbtöne wirken dominant.
  • Sie können deshalb auch laut und aufdringlich wirken. Diese Farbtöne haben eine starke Leuchtkraft, mit der sie sich gegenseitig Konkurrenz machen. Man verwendet sie am besten in kleinen Mengen und/oder in Zusammenhang mit ungesättigten oder unbunten Farbtönen.

4. Entsättigte Farbtöne

  • Entsättigte Farbtöne sind solche, die mit einer unbunten Farbe vermischt (im Fachausdruck "gebrochen") wurden. Sie büßen dabei ihre Leuchtkraft ein.
  • Entsättigte Farbtöne wirken gedämpft, wie hinter einem Grauschleier. Sie sind völlig unaufdringlich und vermitteln den Eindruck von vornehmer Zurückhaltung. Sie wirken sanft und schmeichelnd und werden deshalb auch gern im Modebereich benutzt, wo sie auch als "Puderfarben" bezeichnet werden.
  • Entsättigte Farbtöne werden auch zur Darstellung von Perspektiven verwendet. Sie lassen die Bildteile, die im Hintergrund liegen, weiter entfernt erscheinen.

5. Zarte Farben

  • Zarte Farben vermitteln den Eindruck von Empfindlichkeit.
  • Zarte Pastelltöne wirken zerbrechlich wie Porzellan. Sie eignen sich gut als Hintergrundfarben oder um zarte, empfindliche Sachverhalte zu unterstreichen.

6. Warme Farben

  • Warme Farben schaffen Nähe.
  • Sie schaffen eine persönliche, gemütliche und anheimelnde Atmosphäre. 

7. Kalte Farben

  • Kalte Farben schaffen Distanz.
  • Sie schaffen eine kühle, unpersönliche Atmosphäre und vermitteln den Eindruck von Sachlichkeit und Funktionalität.

8. Einzelne Farben

Gezielt eingesetzte einzelne Farben wirken ordnend und strukturierend. Mit ihnen lassen sich Sachverhalte zusammenfassen und Gegensätze herausarbeiten. Wichtig ist dabei, daß die Farben aufeinander abgestimmt sind und daß sie sich klar voneinander unterscheiden.

9. Viele Farben


Viele verschiedene Farben, die in keiner erkennbaren Ordnung zueinander stehen, schaffen Unruhe und Verwirrung. Sie lösen damit unangenehme Emotionen beim Betrachter aus.



 

 


[1] http://www.marketing.ch/images/businessstyle/mode/farben/hellefarben.jpg
[2] http://www.marketing.ch/businessstyle/mode/pdf/farbzusammenspiel.pdf
[3] http://www.marketing.ch/businessstyle/mode/pdf/farbzusammenspiel.pdf
[4] http://www.marketing.ch/businessstyle/mode/pdf/farbzusammenspiel.pdf
[5] http://www.marketing.ch/businessstyle/mode/pdf/farbzusammenspiel.pdf
[6] http://www.marketing.ch/businessstyle/mode/pdf/farbzusammenspiel.pdf
[7] http://www.marketing.ch/businessstyle/mode/pdf/farbzusammenspiel.pdf
[8] http://www.marketing.ch/businessstyle/mode/pdf/farbzusammenspiel.pdf
[9] http://www.marketing.ch/businessstyle/mode/pdf/farbzusammenspiel.pdf